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Auf der Rückseite des Gästehauses, Rue Delatrre 10, wurde ein ursprünglicher Graben aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt und anschließend wieder geöffnet. Es kann von Bewohnern und Besuchern besichtigt werden.

Eine kurze Geschichte des Grabens:

1914: September - Die Franzosen gruben den ursprünglichen Kommunikationsgraben, als die Frontliniengräben gegenüber Beaumont Hamel errichtet wurden.

1915: Juli – Als die Briten diesen Sektor von Auchonvillers von den Franzosen übernahmen, gruben die 2. Monmouthshires den Graben neu, verstärkten die Mauern und kleideten den Boden mit Ziegeln aus dem zerstörten Haus aus.

1916: 1. Juli – Männer der 29. Division nutzten diesen Kommunikationsgraben, um zur Eröffnung der Schlacht an der Somme an die Frontlinie vor Beaumont Hamel zu gelangen. Viele dieser Männer wären durch denselben Graben zurückgegangen oder zurückgetragen worden.

1918: Der Graben wurde erneut benutzt, diesmal von der neuseeländischen Division, als die Frühjahrsoffensive die Deutschen in das Gebiet von Beaumont Hamel zurückbrachte.

1997: Die Khaki Chums, eine lebende Geschichtsgruppe, begannen mit dem Ausheben des Grabens, wie wir ihn heute kennen, und enthüllten genügend Beweise, um das Interesse professioneller Historiker und Archäologen zu wecken.

1998: Andy Robertshaw stellte ein Team von Spezialisten auf diesem Gebiet zusammen, um eine professionelle archäologische Untersuchung des Grabens durchzuführen, die erste ihrer Art. Das Team, das ursprünglich einfach als „Trench Team“ bekannt war, ist heute international als „Niemandsland“ bekannt und respektiert.

1999 bis heute: Ein Armeeteam mit dem Spitznamen "Pink Panthers" unter der Leitung von Sean Featherstone unternahm die Wartung des Grabens und sanierte ihn, um die Auswirkungen der Erosion an den Grabenseiten zu bekämpfen. Sie bauten auch „Sam's Abode“ wieder auf, den Wachposten an der Vorderseite des Anwesens, der in Edmund Blundens „Undertones of War“ zu sehen ist. Mit weiteren Ausgrabungen, die den Graben verlängerten, war es notwendig, weitere Verkleidungen durchzuführen, und der Dank gilt allen Freiwilligen, die geholfen haben, die Ausgrabung instand zu halten und zu verbessern.

Wie bei den Gräben während des Ersten Weltkriegs ist eine ständige Wartung erforderlich, um den Einsturz der Mauern zu verhindern, sodass die Besucher den Graben so sehen können, wie er während des Ersten Weltkriegs in Gebrauch gewesen wäre.

Alle bei den Ausgrabungen entdeckten Artefakte können in den Teestuben besichtigt werden.

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